Krebs

Krebs ist die Seuche des 21. Jahrhunderts. Jeder dritte Mensch bekommt im Laufe seines Lebens diese Diagnose. Eine ungeheure kollektive Angst verhindert eine heilsame rationale Auseinandersetzung mit dieser Krankheit. Das Spannende an dieser Erkrankung ist, dass da körpereigene Zellen Amok laufen. Wieso gerät da ein Teil des eigenen Körpers außer Kontrolle? Ist das Pech? In den meisten Fällen glaube ich, dass die genetischen Faktoren, Umwelteinflüsse, Strahlung,  Gifte in Luft, Wasser und Nahrung nur den Prozess beschleunigt haben. Die Ursache glaube ich liegt in den meisten Fällen tiefer. Ein gemeinsamer Nenner, den ich bei vielen Krebspatienten finden konnte, war ihre Selbstverleugnung. Sie sind oft nicht präsent in sich selbst. Von sich selbst entfremdet, lassen sie sich durch andere leben. Die typische Konstellation ist ein starker Partner, der die Therapie diktiert. Oder es gibt andere außenstehen-de Persönlichkeiten, Gruppen, Autoritäten, zu denen aufgeblickt wird, weil man sich nicht getraut, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Natürlich spielen auch die Angst vor dem Leben oder Überforderungen eine große Rolle. Laut einer Studie wollen 60% aller Krebspatienten nicht mehr leben! Krebspatienten geben die Verantwortung für ihre Therapie gerne an den Therapeuten oder an den Onkologen ab. Wie wir aus der Psycho-Neuro-Immunologie aber wissen, kann das nicht funktionieren. Die erfolgreiche Krebstherapie ist zur Gänze      von einem funktionierenden Immunsystem abhängig. Wie soll mein Immunsystem schlagkräftig und selbstbewusst den Tumor zerstören, wenn ich nicht selbstbewusst bin? Wie ich aus der Literatur und aus eigenen Beobachtungen weiß, ist Heilung möglich. Dafür sollte der Arzt seine ärztliche Heilkunst beherrschen und den Patienten ganzheitlich behandeln, der Patient sollte motiviert werden, seine entscheidende Rolle in seinem Leben wieder einzunehmen und aktiv mitzuarbeiten.