Entgiftung - Schwermetalle

Wir leben in einer toxischen Umwelt. Wie gut wir uns auch schützen, wir können es nicht verhindern, dass unser Körper mit Umweltgiften in Kontakt kommt. Wie stark die Belastung des Organismus ist, hängt von unserer Lebensweise und der Entgiftungsfähigkeit des Körpers ab.

Laut einer Studie des amerikanischen Roten Kreuzes finden sich bereits im Nabelschnurblut noch ungeborener Babys durchschnittlich 278 Chemikalien und Schwermetalle. Nach der Geburt  nimmt der Schadstoffgehalt im Körper weiter zu. So schätzen Wissenschaftler, dass jeder heute lebende Mensch mindestens 700 Schadstoffe in sich trägt.

Schwermetalle wie Blei, Quecksilber, Cadmium und Arsen blockieren wichtige Enzymsysteme des Körpers und sind für eine Reihe von degenerativen Erkran-kungen in unserer westlichen Welt verantwortlich. Unser Körper kann diese Schwermetalle nur sehr schlecht entgiften und ausscheiden. Mit der Zeit kommt es zu Ablagerungen in verschiedenen Organen und Geweben. Die entgiftenden Enzymsysteme werden soweit gestört, dass zunächst unspezifi-sche Krankheitssymptome, wie Müdigkeit, Bluthochdruck und Fettstoffwech-selstörungen auftreten. Üblicherweise werden die Symptome dieser Erkran-kungen mit Medikamenten behandelt. Da der krankheitsverursachenden Bedeutung der Schwermetalle zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, können sich mit der Zeit neurodegenerative Erkrankungen, Herzerkrankungen und Krebs entwickeln.

Um herauszufinden, ob Schwermetalle für die Gesundheitsstörungen verant-wortlich sind, ist es notwendig, einen Provokationstest mit Chelatbildnern zu machen und diese nach einigen Stunden im Sammelharn zu bestimmen. Entsprechend der Laborergebnisse ist dann eine gezielte Ausleitung der Schwermetalle oder eine unspezifische, allgemeine Entgiftung empfehlenswert.