API-Therapie – Bienenstockluft bewusst nutzen

Die API-Therapie ist ein Teilbereich der Apitherapie und nutzt die besondere Zusammensetzung der Luft im Bienenstock. Diese sogenannte Bienenstockluft enthält eine Vielzahl flüchtiger natürlicher Substanzen aus Propolis, Bienenwachs und pflanzlichen Harzen.

In der Praxis wird diese Luft kontrolliert eingeatmet – ohne direkten Kontakt mit den Bienen. Die Methode verbindet traditionelle Naturbeobachtung mit modernen technischen Lösungen.

Was versteht man unter API-Therapie?

Der Begriff API-Therapie leitet sich vom lateinischen „Apis“ – der Biene – ab. Im Zentrum steht nicht ein einzelnes Produkt, sondern das komplexe Zusammenwirken der Stoffe im Bienenstock.

Bei der Bienenstocklufttherapie wird die von den Bienen erzeugte, temperierte und befeuchtete Luft sanft abgesaugt und über ein Filtersystem zur Inhalation geführt. Die Bienen bleiben dabei ungestört.

Bienenstockluft – Zusammensetzung und Besonderheiten

In der Bienenstockluft konnten zahlreiche flüchtige organische Verbindungen nachgewiesen werden. Diese stammen überwiegend aus Propolis, Bienenwachs und pflanzlichen Substanzen, die von den Bienen eingebracht werden.

Die Luft ist warm, leicht feucht und enthält natürliche Aromastoffe, Fettsäuren und Terpene. Über Nase und Lunge gelangen diese Stoffe in Kontakt mit Schleimhäuten und dem Nervensystem.

Mögliche Anwendungsbereiche

Die API-Therapie wird ergänzend unter anderem bei Atemwegsbeschwerden, erhöhter Infektanfälligkeit, Allergien, chronischer Erschöpfung sowie zur allgemeinen Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt.

Auch bei stressbedingten Beschwerden, Schlafstörungen oder zur begleitenden Regeneration wird sie in naturheilkundlichen Konzepten berücksichtigt.

Ablauf und medizinischer Hinweis

Vor einer Anwendung erfolgt eine ärztliche Abklärung. Insbesondere werden mögliche Allergien ausgeschlossen. Die Therapie findet ausschließlich unter kontrollierten Bedingungen statt.

Die API-Therapie ersetzt keine schulmedizinische Behandlung. Sie versteht sich als komplementärer Ansatz im Rahmen eines ganzheitlichen medizinischen Konzepts.